Die geplante Route für „Ich bin dann mal weg“ umfasst 11 Abschnitte und viele Etappen einmal Zickzack durch Deutschland auf einer Gesamtlänge von ca. 2.800 km. Die Abschnitte richten sich nach den ehemaligen von mir betreuten Standorten oder Projektbüros. Die Richtung steht fest, die täglichen Etappenziele werden je nach Wetter, Kondition, Mitwanderer oder möglicher Unterkunft so gegen Mittag festgelegt. Nicht jeder Tag läuft gleich (gut). Ich hoffe jeweils am Ende eines Abschnittes einige Kolleginnen und Kollegen zu treffen und mit ihnen einen schönen gemeinsamen Abend zu verbringen.
Alle Abschnitte und die bereits absolvierte Etappen findet ihr unten. Solltet ihr beim Anschauen Lust bekommen selbst ein Stück des Weges mitzuwandern, meldet euch gerne unter Kontakt/Mitwandern.
- Abschnitt 1 – Flensburg-Schleswig-Kiel-Lübeck-Hamburg – 350 km
- Abschnitt 2 – Hamburg-Lauenburg-Tangermünde-Potsdam – 360 km
- Abschnitt 3 – Potsdam-Wannsee-Teufelsberg-Berlin – 45 km
- Abschnitt 4 – Berlin-Lutherstadt Wittenberge-Leipzig – 210 km
- Abschnitt 5 – Leipzig-Eisleben-Göttingen-Hofgeismar-Dortmund – 480 km
- Abschnitt 6 – Dortmund-Herdecke-Altenberg-Köln – 120 km
- Abschnitt 7 – Köln-Koblenz-Loreley-Bingen-Mainz-Frankfurt – 340 km
- Abschnitt 8 – Frankfurt–Wixhausen (FAIR) – 30 km
- Abschnitt 9 – Wixhausen-Michelstadt-Heilbronn-Stuttgart – 250 km
- Abschnitt 10 – Stuttgart-Ulm-Biberach-Fürstenfeldbruck-München – 280 km
- Abschnitt 11 – München-Starnberg-Andechs-Kempten-Oberstdorf – 285 km
Abschnitt 1 – Flensburg-Schleswig-Kiel-Lübeck-Hamburg – 340 km
Der Abschnitt 1 geht von der Dänischen Grenze entlang der Ostsee. Zu Beginn muss natürlich auch auf einem Pilgerweg gegangen werden (Via Jutlandica), um sich zu sammeln. Pilgerwege haben den Vorteil, dass sie oft durch Städte oder Orte mit ihren prächtigen Kirchen gehen und bei weitem nicht nur für asketische Menschen ausgelegt waren. Pilgern, essen und trinken gehörten auch früher schon zusammen. Der Ostseestrand kann dann weiter über Kiel nach Lübeck genossen werden. Für diese schöne Hansestadt lohnt sich der Umweg. Durch das Alstertal geht es dann nach Hamburg. Zu Beginn sind die Berge noch überschaubar, wunderbar um sich einzulaufen.
Was ich übersehen hatte, ist, dass Schleswig Holstein kein ausgeprägtes Wanderland vor allem für durchgehende Strecken ist. Es sind doch viele Verbindungsstrecken über oder entlang von Straßen zu bewältigen. Die Landschaft ist herrlich und es zumindest ein Fahrrad-Land.
- Etappe 1 – Von Holnis nach Wassersleben 32,5 km
Der Anfang ist gemacht. Die erste Etappe ist bewältigt. Eigentlich ging es nur der Flensburger Bucht entlang vom nördlichsten Punkt des Deutschen Festlandes an der Ostsee bis kurz vor die dänische Grenze. Es war ein typischer norddeutscher Tag mit Wind … - Etappe 2 – Von Wassersleben nach Tarp – 39,6 km
Erst noch kurz an die dänische Grenze (Tagesausflüge erst in 7 Tagen für Deutsche möglich, außer man kommt aus SH, und das nimmt man mir nicht ab) und dann auf die Via Jutlandica, einem früheren Ochsenweg, Richtung Schleswig. Dieser Tag … - Etappe 3 – Von Tarp nach Schleswig – 35,4 km
Der Weg zurück zur Via Jutlandica führt erst durch das Tal der Treene Richtung Osten. Asphalt musste wieder getreten werden, jedoch auch viele Gras- und Waldwege. Die A7 wurde heute zum 4. Mal gequert, für lange Zeit hoffentlich zum letzten … - Etappe 4 – Von Schleswig nach Eckernförde – 36,6 km
Zuerst einmal Kultur: Haithabu, der größte Handelsplatz im Norden zur Zeit der Wikinger. Die weitere Wanderung ging entlang der Schlei und um zwei Noore, Nebenseen der Schlei. Corona hat uns einen größeren Umweg, bzw. eine Umgehung beschert. Schleswig – Haithabu … - Etappe 5 – Von Eckernförde nach Kiel-Schilksee – 32,5 km
Das Motto für die heutige Etappe lautet immer am Meer entlang. Nach einigen Kilometer geht es oberhalb des Kliffs über die Landstraßen weiter, immer die Ostsee links von mir, soweit das Auge reicht. Der Ort ganz außen heißt Schwedeneck, die … - Etappe 6 – Von Kiel-Schilksee nach Schwentinental – 29,6 km
Diese Etappe ist die Durchquerung der Stadt Kiel von Norden nach Süden. Idealerweise geht es immer der Förde entlang, aber einige Industriebetriebe und Brachflächen unterbrechen den Fördeweg. Der spektakulärste Teil ist die Überquerung des Nord-Ostsee-Kanals über eine Verbundbrücke. Jeder LKW … - Etappe 7 – Von Schwentinental nach Niederkleveez – 33,8 km
Den ganzen Tag geht es das Tal der Schwentine hoch mehr oder weniger am Wasser entlang. Der kleine Fluss weitet sich immer wieder zu Seen auf. Die größten davon sind die Plöner Seen. Die Ufer sind fast durchgängig mit einem … - Etappe 8 – Von Niederkleveez nach Haffkrug – 34,1 km
Die Holsteinische Schweiz wird weiter durchquert nach Eutin. Danach hört die Seenlandschaft auf. Beherrscht wird Eutin von der Seeseite her durch sein Schloss. Die Vorteile einer aufgelassenen Infrastruktur ist Wegbegleiter über viele Kilometer. Die Gleise wurden abgebaut, der Schotter wiederverwertet … - Etappe 9 – Von Haffkrug nach Lübeck – 33,4 km
Morgens mit der Bäderbahn um 8.10 Uhr wieder nach Haffkrug und dann die ersten 8 km durchs Wasser bis Timmendorfer Strand. Ein Paradies für Familien mit Kleinkindern: feiner Sand und sehr flacher Übergang ins Wasser, so dass alle Größen bequem … - Etappe 10 – Von Lübeck nach Grabau – 38,6 km
Nochmals durch die morgendliche Hansestadt durchs Südtor entlang der Via Baltica, ihr werdet’s nicht vermuten, ein Teilstück des Netzes der Jakobswege. Entlang der Trave geht es weiter nach Bad Oldesloe, ein Bad nahe einer Großstadt. In solchen Städten steht der … - Etappe 11 – Von Grabau nach HH-Ohlsdorf – 36,7 km
Der Weg startet im Übergang von der Trave zur Alster und führt dann weiter durch das nördliche Alstertal Richtung Süden nach Hamburg. In früherer Zeit gab es sogar einen Verbindungskanal zwischen den beiden Flüssen, erstaunlich bei der jeweiligen Größe der … - Etappe 12 – Von HH-Ohlsdorf nach HH- Moorfleet- 35,6 km
Der Ohlsdorfer Friedhof ist alleine schon eine Etappe Wert. Er ist mehr Park als Friedhof. Auf der Hauptachse ist reger Autoverkehr. Weiter geht‘s dann immer entlang der Alster bis in die Innenstadt. Einen Abstecher am Büro vorbei und schon geht …
Abschnitt 2 – Hamburg-Lauenburg-Tangermünde-Potsdam – 360 km
Hamburg wird nach Südosten verlassen, immer die Elbe aufwärts. Das Ufer wird regelmäßig gewechselt, um einen Eindruck des geeinigten Deutschlands zu erhalten. Sind noch Unterschiede sichtbar und spürbar? Wegen zwei wärmster voneinander unabhängiger Empfehlungen einer Kollegin und eines Kollegen geht es die Elbe hoch bis Tangermünde und nicht wie ursprüglich geplant die Havel weiter. Tangermünde muss also ein „Träumchen“ sein. Der Weg führt dann quer übers Land nach Potsdam.
- Etappe 13 – Von Moorfleet nach Krümmel – 34,1 km
Nach dem Besuch der Hamburger Kollegen beginnt nun Abschnitt 2. Die Wanderung teilt sich heute in zwei sehr unterschiedlicheAbschnitte, auch wenn es beide Male der Elbe entlang geht, erst der Duve Elbe und anschließend der richtigen Elbe. Die geistige Trennung … - Etappe 14 – Von Krümmel nach Bleckede – 31,3 km
Dies ist jetzt der erste von mehreren Tagen, an denen es immer an der Elbe flussaufwärts geht. Am Anfang ist der Großstadteinfluss von Hamburg noch spürbar. Neubauten in Blockbebauung in den Außenbezirken sind typisch für den Speckgürtel einer Großstadt. Die … - Etappe 15 – Von Bleckede nach Hitzacker – 35,7 km
Auch heute geht das Wechselspiel zwischen den Elbseiten weiter. Erst mal wieder eine morgendliche Überfahrt nach Mecklenburg-Vorpommern, um dort überwiegend auf dem Damm zu wandern. Die scheinen hier alle relativ neu oder ertüchtigt zu sein. In Darchau wird wieder linkselbisch … - Etappe 16 – Von Hitzacker nach Mödlich – 38,3 km
Der heutige Tag führt durchs Wendland mit wenig Feldern und vielen Wiesen. Heute gibts Störche satt. Eines der schönsten Städtchen ist Dömitz mit seiner Festung. Die Elbe mit ihren Auen bleibt die ganze Strecke Begleiter der heutigen Etappe. Hitzacker – … - Etappe 17 – Von Mödlich nach Wittenberge – 32,5 km
Heute ist Elbetag. Den ganzen Tag geht es fast immer auf der Deichkrone entlang. Es ist typisches Nordseewetter, nur ohne Regen aber mit viel Wind. Schafe gibts und sogar ein paar Wellen auf der Elbe. Ob es hier dann abends … - Etappe 18 – Von Wittenberge nach Havelberg – 38,5 km
Beim Durchschauen ist mir aufgefallen, dass die Etappenbilder der letzten 4 Tage sehr ähnlich sind. Dies spiegelt auch die Wanderung wieder. Heute könnte ich ein ähnliches Bild einstellen, nein, aber heute kein Landschaftsbild. Die Flusslandschaft in meinem erwanderten Bereich ab … - Etappe 19 – Von Havelberg nach Tangermünde – 37,8 km
Heute endet die Wanderung entlang der Elbe nach über 250 km. Natürlich spielt auf allen Etappen die Natur eine tragende Rolle, ein Biosphärenreservat nach dem anderen, Störche, Rehe, Schlangen und viele Vögel kreuzten meinen Weg. Von den Städten her sind … - Etappe 20 – Von Tangermünde nach Neubensdorf – 42,8 km
Schon beim Frühstück ist klar, dies ist eine Verbindungsetappe, um von Tangermünde an der Elbe in Richtung Brandenburg an der Havel zu kommen. Dazwischen nichts, außer Landschaft, Felder und Kiefernwälder, mit ein paar eingesprenkelten Weiler, als Orte kann man sie … - Etappe 21 – Von Kleinbensdorf nach Netzen – 37,1 km
Der Rest des Übergangs bis Brandenburg an der Havel muss noch geschafft werden. Ich bin im Fontane-Land umgeben von märkischem Sand. Es ist eine Gegend, geprägt von flachem Land auf der einen Seite und jetzt doch immer spürbarer der Einfluss … - Etappe 22 – Von Netzen nach Potsdam – 37,5 km
Der heutige Tag ist geprägt von den Seen, den Wäldern und den Park von Sanssouci sowie der Stadt Potsdam. Der Tag beginnt verregnet am Netzener See, bevor es dann mit Verspätung Richtung Potsdam geht. Ziel ist das Büro, wo ich …
Abschnitt 3 – Potsdam-Wannsee-Teufelsberg-Berlin – 45 km
Es ist ein kleiner Sprung zumindest mit dem Auto von Potsdam nach Berlin. Manche fahren dies wohl täglich. Ich hofffe auch ein bischen die Vororte und das grüne Berlin kennen zu lernen. Auf dieser Etappe liegt auch der erste richtige Berg, zumindest dem Namen nach.
- Etappe 23 – Von Potsdam nach Berlin-Grunewald – 27,1 km
Nach dem Besuch der Büros in Kiel, Hamburg und Potsdam beginnt der Abschnitt 3 meiner Wanderung und es geht schnurstracks oder auch eher nicht gerade, sondern dem Wasser entlang, nach Berlin. Manchmal gibt es schöne Blicke wie zur Pfaueninsel mit … - Etappe 24 – Von Berlin-Grunewald nach Berlin-Lichterfelde – 34,9 km
Heute ist die Besichtigung von Berlin angesagt, von West nach Mitte und von Mitte nach Süd. Es sind doch sehr unterschiedliche Stadtteile, die ich durchwandere. Die Mitte scheint das Brandenburger Tor zu sein, zumindest wenn man als Maßstab die Menschenmenge …
Abschnitt 4 – Berlin-Lutherstadt Wittenberge-Leipzig – 210 km
Man muss gar nicht nach Spanien, um den Jakobsweg zu laufen. Die Zuläufer sind in ganz Europa verteilt und bündeln sich am Schluss. Ein Teil führt auch von Berlin nach Leipzig. Ich bin mir sicher, dass dieser Abschnitt nicht ganz so überlaufen ist wie der Bereich kurz vor Santiago de Compostela. Dieser Abschnitt liefert alles, eine Lutherstadt für die Kultur wie auch ein Bad (Bad Düben) für ältere Herrschaften. Mal sehen, ob ich dort schon eine längere Erholung brauche.
- Etappe 25 – Von Berlin-Lichterfelde nach Beelitz – 40,6 km
Kurz nach Lichterfelde wird die Stadtgrenze von Berlin verlassen. Erst geht es den Mauerweg am Teltow-Kanal entlang, bevor einen der märkische Sand einen wieder hat. Interessant sind auch die Siedlungen als Straßendörfer und später im Wald die Häuschen, manchmal kleiner … - Etappe 26 – Von Beelitz nach Jüterbog-Altes Lager – 37,8 km
Der Wandertag lässt sich landschaftlich in drei Teile trennen. Erst kommen die ach so vermissten Spargelfelder, gemischt mit anderen Anbauprodukten. Natürlich sind sie schon abgeerntet und das Grün sprießt kräftig. Treuenbrietzen ist die erste Trennung. Ab hier geht es durch … - Etappe 27 – Von Jüterbog-Altes Lager nach Wittenberg – 27,8 km
Jüterbog wollte ich schon immer mal sehen, da ich beruflich darüber Aussagen gemacht habe und ja nachschauen muss, ob sie wahr sind. Nachdem gestern die alten Kasernen am Ende standen, beginnt heute die Wanderung am ehemaligen Militärflughafen. Bei Dauernieselregen geht … - Etappe 28 – Von Lutherstadt Wittenberg nach Bad Döben – 34,1 km
Die Landschaft südlich von Wittenberg nennt sich Döbener Heide. Sie begleitet mich heute den ganzen Tag. Die Döbener Heide hat nichts von einer Heidelandschaft wie ich sie aus der Lüneburger Heide oder der Schwäbischen Alb kenne. Schafe, typisch für die … - Etappe 29 – Von Bad Düben nach Leipzig – 43,5 km
Von den Höhen der Moränehügeln geht die Etappe hinunter in das Tiefland der Leipziger Bucht. Am Anfang ist es noch ganz ländlich, jedoch je weiter ich Richtung Leipzig vorankomme, nimmt der Verkehr zu. Er wird auch hektischer. Durch die nördliche …
Abschnitt 5 – Leipzig-Eisleben-Göttingen-Hofgeismar-Dortmund – 480 km
Der Abschnitt ist der längste zwischen zwei Stationen. Da ich schon mal von Ost nach West durch Deutschland gelaufen bin, habe ich mir eine etwas nördlichere, aber dadurch auch längere Route ausgewählt. Der höchste Berg Norddeutschlands, der Brocken, muss dabei überwunden werden. Auf die schönen Harz-Städtchen freue ich mich schon. Meistens soll man ja auf dem Brocken die vielen Hexen vor lauter Nebel gar nicht sehen. Vielleicht habe ich Glück. Die Projektpläne der Entwicklung von Hofgeismar habe ich noch im Kopf. Den immer noch ursprünglichen Zustand kann ich auf der Wanderung betrachten. Von diesem leider nicht realisierten Projekt geht es dann zu einem prosperierenden Projekt, der Entwicklung Phoenix See in Hörde bei Dortmund.
- Etappe 30 – Von Leipzig nach Schkopau (Merseburg) – 40,6 km
Die heutige Wanderung steht ganz unter dem Motto erst flanieren und dann lustwandeln. Eine kurze Besichtigung der Stadt Leipzig muss sein, bevor es über Parks und Lustgärten entlang der Weißen Elster Richtung Halle geht. Die Weiße Elster ist in diesem … - Etappe 31 – Von Schkopau (Merseburg) nach Lutherstadt Eisleben 37,9 km
Bis Halle reiht sich ein Band von Industrieanlagen, die auffälligste sicher das große Kohlekraftwerk, welches schon gestern weit sichtbar war. In Halle sind einige historische Gebäude, jedoch fehlt das Gesamtbild. Es gibt hier auch noch reichlich Plattenbauten, jedoch heute in … - Etappe 32 – Von Lutherstadt Eisleben nach Meisdorf – 37,3 km
Da ich mich bereits im Kreis Mansfeld-Südharz befinde, muss die Landschaft hügeliger werden. Die Wanderung geht heute über einige Bergrücken und durch Täler. Die wichtigste Stadt ist hier sicher Mansfeld. Je näher ich dem Harz komme, desto höher wird der … - Etappe 33 – Von Meisdorf nach Allrode – 33,6 km
Heute ist der erste Tag richtig im Harz. Da das nächste Etappenziel nicht so weit entfernt ist, mache ich noch einen kleinen Umweg über die Burg Falkenstein, eines der Highlights des Harzes. Der weitere Weg dient eigentlich dazu, sich dem … - Etappe 34 – Von Allrode nach Schierke – 35,1 km
Das Ziel des heutigen Tages ist sich dem Brocken anzunähern, sowohl in der Entfernung als auch in der Höhe. Hier weiter oben werden die Dörfer und Städtchen netter und der Fremdenverkehr nimmt deutlich zu. Die für den Harz typischen holzverkleideten … - Etappe 35 – Von Schierke nach Clausthal-Zellerfeld – 34,0 km
Nun ist der Brocken dran. Mit 1.141 Metern ist er der höchste Berg Norddeutschlands. Da die Fichtenwälder unterhalb des Gipfels durch den Befall des Borkenkäfers abgestorben sind, steht der Gipfel noch exponierter da. Normalerweise liegt der Gipfel im Nebel, jedoch … - Etappe 36 – Von Clausthal-Zellerfeld nach Lindau – 34,8 km
Der Harzer-Hexen-Stieg geht noch bis Osterode, wobei dieses Stück wenig mit einem Stieg gemein hat. Die Waldarbeiter sind voll aktiv, so dass noch ein kleinerer Umweg wegen Baumfällarbeiten hinzu kommt. Osterode ist eine hübsche Fachwerkstadt mit einer funktionierenden Infrastruktur (Essen, … - Etappe 37 – Von Lindau nach Göttingen – 30,3 km
Auf dem Weg ist kein Zwischenziel in Sicht, so dass es um das Überbrücken der Distanz geht. Leider lässt sich die Wegequalität nicht aus den Karten herauslesen. Es bleibt immer ein bisschen Abenteuer. Die Landschaft des Harzvorlandes ist sanft hügelig, … - Etappe 38 – Von Göttingen nach Hann.-Münden – 34,0 km
Der Tag beginnt mit Dauerregen. Den kann ich abwarten, da ich die Etappe etwas kürzer geplant habe. Befestigte Wege sind bei so einem Wetter von Vorteil. Die ersten 10 km sind nur Göttingen und Rosdorf, unterbrochen mit wenig Grün. Die … - Etappe 39 – Von Hann.-Münden nach Breuna – 42,1 km
Aus der Stadt heraus gehts wieder ins Mittelgebirge. Wo das Sauerland genau beginnt, kann ich nicht sagen, aber die Richtung stimmt. Jetzt bin ich erst mal im Reinhartswald, der ein Teil vom Weserbergland ist. Der Weg führt direkt am neuen … - Etappe 40 – Von Breuna nach Essentho – 33,8 km
Der Übergang vom Reinhartswald zum Sauerland muss heute geschafft werden. So einen aufgeschlossenen Gastwirt wie gestern schaffe ich heute nicht mehr. Die Landschaft ist leicht hügelig, was ein stetiges und langgezogenes Auf und Ab bedeutet. Schön finde ich die Farben, … - Etappe 41 – Von Essentho nach Spitze Warte – 38,4 km
Die Etappe führt am Nordrand des Sauerlandes über die Hochfläche der Westfälischen Bucht. Auf der Hochfläche ist es heute so windig bis stürmisch wie gestern. Kein Wunder, dass hier eine Vielzahl von Windrädern stehen, so viele wie ich es sonst … - Etappe 42 – Von Spitze Warte nach Delecke – 38,6 km
Nach den vielen Feldern und Wälder laufe ich heute das erste mal fast nur im Tal. Mit Rüthen und Belecke sind noch zwei nette Örtchen auf der Route. Ziel ist der drittgrößte See in NRW, der Möhnesee. Als Ort ist … - Etappe 43 – Von Delecke nach Fröndenberg – 29,8 km
Vom Möhnesee gehts es jetzt dem Lauf des Wassers nach, nämlich runter zur Ruhr. Am Anfang ist die Landschaft noch landwirtschaftlich geprägt, später nimmt der Anteil der Industrie deutlich zu. Die Dörfer und Städte verlieren etwas Charme und werden größer … - Etappe 44 – Von Fröndenberg nach Dortmund – 29,2 km
Heute erfolgt der Wechsel von dem einen bestimmenden Fluss des Ruhrgebiets, der Ruhr, zum anderen, der Emscher. Beide dienten der Bereitstellung von Brauchwasser, aber auch zur Ableitung von Schmutzwasser. Der Anstieg von gestern wird genutzt und wir laufen auf dem …
Abschnitt 6 – Dortmund-Herdecke-Altenberg-Köln – 120 km
Ein Stück der Emscher und der Ruhr entlang geht es weiter nach Westen. Und schon wieder geht es auf einem Pilgerweg entlang, dem westfällischen Jakobsweg durchs Bergische Land nach Köln. Nein, ich lasse mich hier nicht von den ehemaligen Kollegen mitnehmen, die Dortmund-Köln täglich fahren, sondern ich laufe auch diese Etappe in aller Ruhe. Der Dom als Wahrzeichen von Köln müsste eigentlich schon von weitem sichtbar sein, aber wahrscheinlich sieht man ihn erst, wenn man kurz davor steht.
- Etappe 45 – Von Dortmund nach Hagen – 34,0 km
Heute sind auf der Wanderung drei Täler zu queren. In Dortmund geht es erstmal wieder herunter zur Emscher und auf der anderen Seite wieder bergan, um zur Ruhr zu gelangen. Syburg als alter Wallfahrtsort liegt auf der Strecke. Im Tal … - Etappe 46 – Von Hagen nach Lennep – 37,3 km
Kurztext Hagen – Haspe – Gevelsberg – Schwelm – Beyenburg – Lennep Die Anstrengung von gestern erlaubt mir heute erst mal bergab zu gehen. Hier sind auch in Halbhöhenlage die Wohnblocks der Wohnbaugesellschaften, meist jedoch geschätzte 100 Jahre alt. Es … - Etappe 47 – Von Lennep nach Altenberg – 29,4 km
Die Wanderung geht heute durchs Bergische Land weiter in Richtung Köln. Im Bergischen Land herrscht der Schiefer vor und man kann einiges daraus gestalten. Nach dem ersten Teil bis Wermelskirchen geht es (theoretisch) das Erftental abwärts. Dieses Tal ist sehr … - Etappe 48 – Von Altenberg nach Widdig – 38,9 km
Der letzte Tag des 6. Abschnitts mit dem Marsch nach Köln ist erreicht. Über die rechtsrheinischen Vorstädte geht es über die Hohenzollernbrücke, über die ich schon mehr als 100 Mal mit dem Zug gefahren bin, zum Dom. Ein Besuch im …
Abschnitt 7 – Köln-Koblenz-Loreley-Bingen-Mainz-Frankfurt – 340 km
Dieser Abschnitt ist mit ehemaligen Projekten gepflastert, dem Plateau der Loreley und der Seilbahn in Koblenz. Diese möchte ich auf jeden Fall mitnehmen, wenn auch abwärts. Das Schöne an dieser Etappe sind die vielen Pflanzen links und rechts des Weges, man nennt sie auch Rebstöcke. Noch besser als die Pflanzen selbst, ist das Produkt, dass daraus gewonnen wird, der Wein. Wenn die Etappen auf diesem Abschnitt kürzer werden, liegt es natürlich nicht am Wein, sondern an den vielen Aufs und Abs des Rheinsteigs (rechtsrheinisch) und des RheinBurgenWegs (linksrheinisch).
- Etappe 49 – Von Widdig nach Rhöndorf – 36,4 km
Früh morgens geht es den Rhein entlang nach Bonn, unsere ehemaligen Bundeshauptstadt. Der Marktplatz wird jetzt vermehrt für die Gastronomie genutzt, wo früher irgendwelche Politiker von der Treppe herunter gewunken haben. Der Platz wurde fürs Publikum benötigt, so dass die … - Etappe 50 – Von Rhöndorf nach Bad Breisig – 31,9 km
Heute ist eine Jubiläumsetappe, die 50-igste. Sie fängt schon mal gut an mit Frühstück im Garten bei noch angenehmen Temperaturen. Mit der Fähre setzte ich das erste Mal über den Rhein, bevor es am Rolandseck vorbei am Museum arp hoch … - Etappe 51 – Von Bad Breisig nach Sayn – 32,1 km
Bei der angesagten Hitze weiche ich zeitlich aus und laufe schon um 6.30 Uhr los. Zuerst geht es direkt am Rhein entlang, bis ich in die Weindörfer Hammerstein und Leutesdorf hinein wechsle. Der Erste größere Ort ist Neuwied. Ein Schloss, … - Etappe 52 – Von Sayn nach Rhens – 31,5 km
Bis jetzt ist das Rheintal breit und die Hügel steigen relativ sanft an. Der Rhein war jedoch auch immer sehr umkämpft, wovon die vielen Befestigungsanlagen oder was noch davon übrig ist, zeugen. Das markanteste Beispiel seit wohl 2000 Jahren ist … - Etappe 53 – Von Rhens nach St. Goar – 28,3 km
Heute stehen die spektakulären Aussichten auf den Rhein auf dem Programm. Leider sind diese nur von besonders hohen Punkten möglich. Also heißt es auf- und abwärts. Vor allem der Blick auf die Rheinschleife beeindruckt. Die drückende Schwüle setzt zu, entweder … - Etappe 54 – Von St. Goar nach Trechtingshausen – 36,3 km
Der bekannteste Felsen des Rheins ist die Loreley. Man kann sie erklimmen oder mit dem Auto bequem vorfahren. Es zählt die Aussicht. Die Steilheit des Felsens kann man von oben nur erahnen. St. Goar – Loreley – Kaub – Bacharach … - Etappe 55 – Von Trechtingshausen nach Kiedrich – 39,8 km
Heute verlasse ich die Weinbauregion Mittelrhein und komme ins Rheingau. Die Hänge sind nicht so steil und die Rebflächen großräumig. Die absolute Südausrichtung der Hänge lässt trotzdem hervorragende Tröpfchen gedeihen. Der Weg führt an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei, so dass für … - Etappe 56 – Von Kiedrich nach Hochheim – 32,8 km
Heute ist der letzte Tag im Rheingau. Dazwischen geht es zwei Mal über die Brücke zu einem Besuch in Mainz. Hier wird die Rebentour kurz unterbrochen, bevor es auf der anderen Seite wieder weiter geht. Ein Kuriosum ist der Stadtteil … - Etappe 57 – Von Hochheim nach Frankfurt – 29,9 km
Heute geht es wirklich raus aus dem Rheingau. Für mich endet der Rheingau am Rhein und nicht am Main. Der heutige Abschnitt ist geprägt durch Landwirtschaft, Wohnen und den Frankfurter Flughafen. In Frankfurt liegt das Höchst-Werk als Hindernis auf dem …
Abschnitt 8 – Frankfurt-Wixhausen (FAIR) – 30 km
Wenn die Kollegen mich schon so nett eingeladen haben, werde ich auch beim Projekt FAIR in Darmstadt vorbei schauen. Was dazwischen landschaftlich ist, weiß ich nicht. Von der Autobahn aus sah ich hauptsächlich Industrie, Gewerbe und Kiefernwälder. Nachher bin ich schlauer, denn Reisen bildet.
- Etappe 58 – Von Frankfurt nach Darmstadt – 41,3 km
Diese Etappe ist geprägt von einer großen Stadt am Anfang, viel flacher Wald in der Mitte und wieder einer großen Stadt am Ende. Am Anfang ist alles interessant, am Ende ist die AufnahmeFähigkeit sehr begrenzt. Beide Städte verdienen mehr als …
Abschnitt 9 – Wixhausen-Michelstadt-Heilbronn-Stuttgart – 250 km
Durch den Odenwald geht es weiter Richtung Heimat. Bei Eberbach wird der Neckar erreicht, den es dann aufwärts bis Stuttgart geht. In diesem Bereich kenne ich nicht nur die Weine, sondern ebenfalls manchen Winzer. Teile dieses Abschnitts bin ich schon mal gewandert oder mit dem Fahrrad abgefahren, aber noch nie den Gesamtbereich am Stück.
- Etappe 59 – Von Darmstadt nach Bensheim – 36,5 km
Heute wechselt wieder die Landschaft. Es geht die Hessische Bergstraße entlang. Hier erhebt sich direkt an die Rheinebene angrenzend der Odenwald, eine ideale Landschaft für Berge, ich meine natürlich Weinberge. Da die Flüsse und Bäche in Ost-West-Richtung fließen, die Wanderung … - Etappe 60 – Von Bensheim nach Michelstadt – 39,1 km
Heute geht es richtig in den Odenwald hinein. Vorne an der Hessischen Bergstraße ist das harte Vulkangestein, was zu steilen Hängen und tiefen Tälern führt, dahinter dominieren die Sedimentgesteine, was zu einer hügeligen, aber „milderen“ Landschaft führt. Aber es geht … - Etappe 61 – Von Michelstadt nach Gammelsbach – 26,5 km
Heute wandere ich den ganzen Tag im Innern des Odenwalds. Die Landschaft ist so lieblich und schön, dass man sehr gelassen und ruhig wird. Selbst die Kühe liegen lieber als sie zum Grasen stehen. Hier kann man die Seele baumeln … - Etappe 62 – Von Gammelsbach nach Guttenbach – 26,0 km
Dies ist das erste Mal auf der Wanderung, dass ich morgens im Nebel aufwache. Von der letzten Bäckerei in Hessen ist es nicht weit bis zur Grenze nach Baden-Württemberg. Über der Grenze sieht der Odenwald auch nicht anders aus. Genauso … - Etappe 63 – Von Guttenbach nach Bad Wimpfen – 30,1 km
Wir sind im Burgenland. Eine Vielzahl von Ruinen und Burgen säumt unseren Wanderweg. Leider sind die meisten entweder privat oder gesperrt. So langsam nimmt die Industrie am Horizont zu. Heute ist jedoch erst Landschaft angesagt, mit der Magarethenschlucht sogar sehr … - Etappe 64 – Von Bad Wimpfen nach Talheim – 26,9 km
Die meiste Strecke geht es heute direkt am Neckar entlang. Im Heilbronner Bereich können wir fast ausschließlich unter Bäumen laufen, was bei den Temperaturen angenehmer ist. Ausnahme ist das Landesgartenschaugelände, in dem die Bäume erst noch ein bisschen wachsen müssen. … - Etappe 65 – Von Talheim nach Marbach – 29,4 km
Das Neckartal haben wir verlassen und laufen rüber ins Bottwartal. Im Tal gibt es viele Weinberge, die an den Hügeln eine eigene Form haben. Oben stehen wie Hauben die Bäume. Es sieht aus wie ein Kopf mit Irokesenschnitt. Das Tal … - Etappe 66 – Von Marbach nach Stuttgart – 35,9 km
Die vorletzte Etappe dieses Abschnitts führt von Marbach bis nach Stuttgart immer dem Neckar entlang. Diesen Tour habe ich schon zu Fuß wie auch mit dem Fahrrad gemacht. Im Nahbereich von Stuttgart säumen einige Biergärten die Ufer, wie zum Beispiel … - Etappe 67 – Von Stuttgart nach Sindelfingen – 24,4 km
Heute geht es von der Stadtmitte von Stuttgart über das Büro in Vaihingen nach Hause, wobei dies nur ein kurzer Zwischenstopp ist. Stuttgart als Stadt zwischen Wald und Reben lässt sich am Besten aus den Halbhöhenlagen betrachten. Geschafft hat man’s …
Abschnitt 10 – Stuttgart-Ulm-Biberach-Fürstenfeldbruck-München – 280 km
Schon 100 mal gefahren, meist früh morgens nach München und abends wieder zurück. Ich werde es genießen in Ruhe über die Schwäbische Alb, durchs Donautal und durch Schwaben nach München zu wandern. Die Strecke habe ich möglichst weit ab von der Autobahn gewählt. Alleine das Wandern durch München benötigt fast zwei Tage, und Pflaster zu treten ist anstrengend.
- Etappe 68 – Von Sindelfingen nach Dettingen – 40,2 km
Die heutige Etappe dient der Annäherung an die Schwäbische Alb. Der Großraum Stuttgart wird mit der Überquerung des Neckars verlassen. Eine der bei Shoppern bekanntesten Städte ist nur Durchgang. Rucksack und in Metzingen einkaufen verträgt sich nicht. Am Ende sind … - Etappe 69 – Von Dettingen nach Feldstetten – 29,5 km
Heute erfolgt die Erklimmung der Schwäbischen Alb. Der Nordrand ist schroff und steil. Das Tal der Erms, an dessen Ende Bad Urach liegt, schneidet in diesen Rand ein, was den Aufstieg etwas angenehmer macht. Die Hochfläche ist zum Wandern etwas … - Etappe 70 – Von Feldstetten nach Ulm – 38,8 km
Die Etappe läßt sich in zwei Teile trennen. Vormittags sind wir über die Alb fern vom Verkehr gewandert. Felder und Wälder wechseln sich ab. Es geht runter nach Blaubeuren. Der Weg führt dann am Nachmittag weiter der Blau entlang bis … - Etappe 71 – Von Ulm nach Roggenburg – 36,8 km
Zuerst wird nochmal die Stadt Ulm angeschaut. Abends bin ich nur noch bedingt aufnahmefähig. Weiter wandere ich dann immer der Iller, einem Nebenfluss der Donau, entlang Richtung Süden. Derzeit ist so wenig Wasser drin, dass die Angler bis in die … - Etappe 72 – Von Roggenburg nach Ziemetshausen – 33,7 km
Heute wandere ich zur heiligen Fatima. Davor geht‘s erst einmal über das bayerische Land. Nicht nur optisch, sondern auch geruchsmäßig ist es heute sehr ländlich. Ich komme durch Krumbach, eine ehemaligen Kreisstadt, die wohl von ihren Einwohnern sehr geliebt wird. … - Etappe 73 – Von Ziemetshausen nach Großaitingen – 24,8 km
Heute ist Dauerregen angesagt. Die Etappenlänge habe ich daran angepasst. Auch die Hoteldichte ist auf der gewählten Route sehr gering. Bis zum Lechtal sind einige kleinere Flusstäler und Bergrücken zu überwinden. Landschaftlich herrschen Wiesen und Wälder mit ein paar eingestreuten … - Etappe 74 – Von Großaitingen nach Fürstenfeldbruck – 43,2 km
Die Route habe ich ganz bewusst etwa in der Mitte der A 8 Stuttgart – München und der A 96 Lindau – München geplant. Ich wollte mal sehen, wie hier das platte Land ohne Industrie aussieht. Dies ist mir geglückt. … - Etappe 75 – Von Fürstenfeldbruck nach München – 29,4 km
Das Ziel ist das Büro in München. Wie in allen Großstädten ist die Erfordernis möglichst viel Grünzüge zu nutzen. Von den Umlandgemeinden geht es dann durch die Vorstädte. Zwischendrin sind noch bunte Felder. Auch der größte Friedhof Münchens steht auf …
Abschnitt 11 – München-Starnberg-Andechs-Kempten-Oberstdorf – 285 km
Und zum dritten Male folge ich dem Jakobsweg. Dieser führt im Süden aus München heraus über die Bayerischen Seen bis nach Kempten. Ein fleisiger „Mitpilgerer“ hat sich auf diesem Abschnitt schon angekündigt. Wir lassen uns dann auf dem Wege von den vielen Barockkirchen verzaubern. Ich bin gespannt, wie sich das Corona bedingte Reiseverhalten auswirkt, da es noch Ferienzeit sein dürfte. Wird Urlaub in der Nähe gemacht, bleibt man zu Hause oder geht es schon wieder in die Ferne? Über Oberstdorf geht es an die Österreichische Grenze zum südlichsten Punkt Deutschland und zum Abschluss der kleinen Wanderung zickzack durch Deutschland. Der Rückweg nach Oberstdorf ist dann die Zugabe.
- Etappe 76 – Von München nach Starnberg – 33,7 km
Die Strecke ist der Jakobsweg von München nach Lindau, den ich bis Kempten gehe. Er ist gepflastert von Kirchen und Klöstern. Zuerst geht es der Isar Richtung Süden entlang bis dann beim Kloster Schäftlarn der Hügel zum Starnberger See überwunden … - Etappe 77 – Von Starnberg nach Eresing – 35,0 km
Der Tag steht unter dem Motto: wechsele den See. Es geht vom Starnberger See hinüber zum Ammersee. Prägnant ist das unruhige Leben an den Seen und die große Ruhe zwischen den Seen. Ausnahme ist das Kloster Andechs, welches wahrscheinlich keine … - Etappe 78 – Von Eresing nach Paterzell – 40,8 km
Die Wanderung heute ist zweigeteilt. Erst geht es an den Ammersee und an diesem entlang. Dann steigt das Gelände an und wenn man die Hochfläche erreicht hat, wird dies mit einer Aussicht auf die Bergkette der Alpen belohnt. Diese schöne … - Etappe 79 – Von Paterzell nach Bad Bayersoien – 35,7 km
Den ganzen Tag bleibe ich im Pfaffenwinkel, einer der schönsten Urlaubsregionen. Vom Hohen Peißenberg hat man auf alle Seiten hin einen herrlichen Blick auf das umliegende Land und die Alpen. Der zweite Höhepunkt, der aber ganz tief liegt, ist die … - Etappe 80 – Von Bayersoilen nach Auerberg – 34,2 km
Der Weg bleibt auch heute den Klöstern und Kirchen treu. Zuerst muss jedoch die Ammerschlucht nochmals gekreuzt werden. Dies bedeutet Ab- und Aufstiege. Die Wieskirche ist eine der berühmtesten Kirchen in Bayern. Leider für mich dient sie heute ihrem ursprünglichen … - Etappe 81 – Von Auerberg nach Hopfen am See – 32,5 km
Vom Auerberg geht’s wieder hinunter ins Tal des Lechs, dem ich weiter Richtung Süden folge. Die Staustufen 1 und 2, welche die größten Wasserspeicher bilden passiere ich auf der Wanderung. Über einen kleinen Hügel wandere ich dann an den Hopfensee … - Etappe 82 – Von Hopfen am See nach Gießenschwand – 27,5 km
Die Alpen sind jetzt allgegenwärtig. An dem Nordrand wandere ich gegen Westen. Erst geht‘s vom Hopfensee zum Weißensee und dann über die erste Bergkette nach Pfronten. Dort kann ich der Vils folgen, bevor ich die zweite Bergkette nach Jungholz überwinde. … - Etappe 83 – Von Gießenschwand nach Sonthofen – 25,7 km
Dem Ziel geht es immer näher. Heute werdende Höhen von über 1.000 Meter wieder verlassen. Es geht durch die Bergwelt des Allgäus. Die Orte sind mehr verstreute Häuser und Gehöfte als abgeschlossene Siedlungen. Ich folge ab dem Pass in Oberjoch … - Etappe 84 – Von Sonthofen nach Oberstdorf – 26,2 km
Von Sonthofen geht es die Iller aufwärts bis zum „Illerursprung“ kurz vor Oberstdorf. Im Blick ist immer die Bergkette Richtung Österreich, dem Endpunkt der Wanderung. Sonthofen – Fischen – Oberstdorf (Mitte) – Oberstdorf-Birgsau Übernachtet habe ich heute Nacht in Bad … - Etappe 85 – Von Oberstdorf nach Österreich – 29,7 km
Die letzte Etappe geht in die hochalpinen Alpen des Allgäus. Der Weg führt immer dem Tal entlang, erst sanft ansteigend, dann zunehmend, bis der Kamm zu Österreich erreicht wird. Markiert wird das Ziel durch einen, wie könnte es anders sein, … - Danksagung für 2.875 gemeinsame Kilometer
Auf diesem Wege möchte ich mich bei all jenen bedanken, die mich auf welche Art auch immer, auf dieser langen Wanderung begleitet haben. Jeder, der dies jetzt liest, ist somit gemeint. Aber auch nicht vergessen möchte ich all jene, deretwegen …